Vor rund 100 Zuschauern setzte sich die HSG Leinfelden-Echterdingen am Samstagabend in der Frauen-Regionalliga mit 29:27 (16:14) gegen den TSV Bönnigheim durch.
Von Beginn an begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Doch Bönnigheim fand im Angriff zu wenig mittel um effektiv zum Torerfolg zu gelangen. Das nutzte die HSG für sich und konnte sich in der 13. Minute auf 8:3 Absetzen. Der TSV zückte die erste Auszeit, was sich als guter Impuls erwies. Es folgten 4 Tore in Folge. Beim 10:9 durch Katja Kerner gelang die erste aber auch einzige Führung für Bönnigheim. Dann kassierten Bönnigheim in Unterzahl aber wieder drei Tore in Folge. Beim 16:14 ging es in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Leinfelden-Echterdingen kam besser aus der Halbzeit und konnte den Vorsprung zwischenzeitlich ausbauen. Mit einem Fünf-Tore-Polster starteten die Gastgeberinnen in das letzte Viertel der Partie. Doch der TSV Bönnigheim zeigte Moral, kämpfte sich nochmals heran und machte die Schlussphase spannend. Trotz der Aufholjagd ab der 53. Minute und vier Toren in Folge zum 27:26 Anschluss, gelang es den Gästen jedoch nicht mehr, das Spiel zu drehen, sodass die HSG den 29:27-Erfolg über die Zeit brachte.
Bönnigheims Trainer Dominic Zäh zeigte sich nach der Partie enttäuscht: „Wie im Hinspiel war das eine vermeidbare Niederlage. Die Abwehr stand gut, aber im Angriff kommen wir nicht in die Tiefe. Gerade in der zweiten Halbzeit schmeißen wir zu viele Bälle weg, da die Laufwege nicht zu 100 Prozent passen.“
Es spielten:
Kathrin Gerullis, Rosaria Cotardo (beide Tor);
Alexandra Zäh (2), Louise Haiges, Lara Haar (3), Merle Sanwald (1), Carlina Luft (4), Sandra Graner (5/1), Alina Kynast (5), Sina Häberlen (2), Marilen Biedermann, Katja Kerner (5)
Alexandra Zäh (az)
